Maschinelle Holzernte


Seit 20 Jahren setzen wir den Raupenharvester Königstiger ein, welcher sich mehr als bewährt. Seit diesem Jahr ist die Woodex AG im Besitz des neuen Kern HE 93.1 (bekannt als T40), welcher speziell für die hohen Ansprüche in den Schweizer Wäldern gebaut wurde. Der neue Kern HE 93.1 mit Baumhalter wurde speziell für die Stehendentnahme gebaut. Was sich seit  Jahren in Deutschland und auch in Österreich bewährt und die Waldbesitzer begeistert gibt jetzt auch in der Schweiz. 

 

 

Wir setzten in der Starkholzernte bewusst Raupenharvester ein, weil sie einige Vorteile gegenüber den Radharvestern besitzen.

Die Vorteile gegenüber der Radharvestern sind die Kranreichweite von 15 Metern, die grössere Hubkraft sowie der geringere Bodendruck durch die grosse Auflagefläche und optimale gewichtsverteilung der Raupen.

Mit einem Ausleger mit einfachem Teleskopausschub (Reichweite 15m) und hoher Hubkraft (3t bei max. Reichweite) können Baumholz 1 und 2 Bestände bei einem Gassenabstand von 25 bis 30m vollmechanisiert ausgeführt werden. Aufwendiges und kostspieliges Vorfällen oder Vorrücken erübrigen sich, was zu tieferen Kosten in den Durchforstungen führt.

 

Mit seiner enormen Hubkraft kann er auch in Altholzbeständen oder Dauerwäldern sehr bestandesschonend und effizient arbeiten. Bäume und Stämme werden aus der Naturverjüngung gehoben, damit diese geschont werden. Zu der vorhandenen Verjüngung sollte immer Sorge getragen werden, denn künstliche Pflanzungen sind sehr teuer und brauchen in den ersten Jahren intensive Pflege.

Die Firma Woodex AG hat sich bewusst für die neuen Zweisteg Stahlbänder entschieden. Die Stege sind sehr niedrig und schonen die Waldstrassen. Um im steilen Gelände genügend Traktion zu erhalten und die Sicherheit für den Maschinisten während dem Arbeiten zu gewähren, können auf die Stahlbänder zusätzlich 10 Spikes mit einer Länge von 9cm je Seite aufgeschraubt werden. Diese wurden vom langjährigen Maschinisten Hansueli Wälchli selber entwickelt. Das Raupenfahrwerk mit einer Auflagefläche von 5.4 m2 macht den Kern T30 zu einem der bodenschonensten Harvestern.

Um auch Asphaltstrassen befahren zu können (Strassen- und Spezialholzereien), ohne Schäden am Belag zu verursachen, können die Stahlbänder innerhalb von 45 Minuten mit Gummiraupen überzogen werden.

Um Bäume vor- oder umzuziehen, ist am Kern T30 zusätzlich eine 13t Adler-Winde aufgebaut. Dadurch muss nicht noch zusätzlich ein Seilschlepper in den Holzschlag gebracht werden. Ein weiterer Vorteil bei diesem System liegt darin, dass in steilem Gelände das Holz mit dem Aggregat festgehalten werden kann, damit das Holz beim Seillösen nicht wieder den Hang herunter rutschen kann.

Weiter ist der Kern T30 mit einem Schild ausgestattet. Dies ermöglicht dem Maschinisten in kupiertem Gelände die Rückegassen für den nachfolgenden Forwarder befahrbar zu machen (Seitliches Gefälle auszugleichen) oder das anfallende Astmaterial auf den Strassen in einem Zug abzustossen.

Kleinere Holzschläge, Zwangsnutzungen und Durchforstungen führen wir mit unseren drei Radharvestern aus welche sehr flexibel einsetzbar  sind. Da setzten wir vor allem auf die Produkte von Komatsu und Ecolog.

Holzbringung

Die Holzrückung erfolgt vorwiegend mit unseren drei Betriebseigenen Forwardern. Durch die unterschiedliche Grössenklasse (10 t, 12 t, 14 t) der 3 Forwardern kann für jedes Holz die optimale Maschine eingesetzt werden.